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Bahnschweißen mit manuellem Vorrichtungswechsel

Anlagenbeschreibung

Die Anlage besteht aus zwei KUKA KR16 L6-Robotern zum Bahnschweißen. Es werden Stoßfängerteile für die Automobilindustrie gefertigt. Die Roboter arbeiten an einem Drehtisch, welcher auf jeder Seite eine Vorrichtung aufnehmen kann in der die zu schweißenden Teile eingespannt werden. Die Roboter schweißen die Teile auf der einen Seite, der Anlagenbediener entnimmt währenddessen auf der zweiten Vorrichtung die fertigen Teile und legt neue ein.

Aufgabenstellung

Der Kunde fertigt an der Anlage Losgrößen von wenigen hundert Stück. Die Anlage muss daher zwei bis dreimal in der Woche umgerüstet werden. Da beim Umrüsten die neue Vorrichtung nur ungenau einlegt werden kann, müssen alle Schweißprogramme nachgeteached werden. Dadurch dauert ein Umrüstvorgang bis zu acht Stunden, also eine ganze Schicht, in der nicht produziert werden kann.

Umsetzung

Nach dem Einlegen der Vorrichtung durch einen Gabelstapler wird die Base mit dem LaserLAB vermessen. Durch die Vermessung stimmen die Punkte der Programme nun wieder exakt überein, ein Nachteachen wird vollständig überflüssig.

Zusätzlich wird RotoLAB zur automatischen Kontrolle und Korrektur der Toolkoordinaten eingesetzt.

Nutzen für den Kunden

Der Kunde reduziert seine Rüstzeit von acht Stunden auf etwa 30 Minuten.