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GripLAB

GripLAB ist ein Messsystem für die automatische Kontrolle und Kalibrierung von Greifern.

GripLAB vermisst in weniger als einer Minute ein gegriffenes Bauteil, beziehungsweise den Greifer einer Handhabungsapplikation. Überschreitet die Kontrollmessung eine vorgegeben Toleranz, können die Werkzeugdaten direkt in der Steuerung korrigiert werden. Ein Einsatz von GripLAB im laufenden Betrieb ist möglich. Dadurch können allmähliche Verschlechterungen des Greifprozesses bereits im Vorfeld detektiert und korrigiert werden - und zwar bevor es zu einer Kollision kommt.

Weil GripLAB die gesamte Fehlerkette vom Roboterflansch bis zum Bauteil erfasst, wird die  Prozesssicherheit bei Handhabungsaufgaben von Robotern wesentlich erhöht.

Die erstmalige Inbetriebnahme von GripLAB, nach der Montage in der Roboterzelle, lässt sich in wenigen Minuten durchführen. Die automatische Vermessung wird über ein im Lieferumfang enthaltenes Roboterprogramm durchgeführt. Eine Installation von zusätzlicher Software auf der Robotersteuerung ist nicht erforderlich.

Typische Bauteile, die mit GripLAB automatisiert vermessen werden sind zum Beispiel Achsschenkel, Motorgehäuse und Getriebe.

Hardware

Das GripLAB ist ein kompaktes Messsystem mit präziser Lasermesstechnik. Es wird mit der im Lieferumfang enthaltenen Adapterplatte in die Roboterzelle montiert. Die Verbindung zur Robotersteuerung wird wahlweise über eine RS232-, Ethernet-, Feldbus- oder EtherCat-Schnittstelle hergestellt.

Software

Das GripLAB wird direkt vom mitgelieferten Roboterprogramm angesteuert. Es wird keine zusätzliche Hardware oder Software benötigt. Die Roboterprogramme sind derzeit für ABB, KUKA und Fanuc Roboter verfügbar. Weitere Robotersteuerungen mit entsprechender Schnittstelle (RS2323, Profibus, Profinet, EtherCAT, Ethernet) können einfach integriert werden.

Prüffahrt mit GripLAB

In der Praxis wird GripLAB auch für das Prüfen des Greifers oder von Funktionsgruppen des Greifers eingesetzt. Eine Funktionsgruppe kann ein einzelner Greifer eines Mehrfachgreifers oder ein Spanner sein.

Bei einer Initialfahrt werden die Abstände der einzelnen Prüfpunkte gespeichert. Bei einer Prüffahrt werden die Abstände erneut gemessen und die Differenz zur initialen Vermessung des Prüfpunkts ausgegeben. Werden die Differenzen in einem oder mehreren Prüfpunkte überschritten, ist die Funktionsgruppe nicht mehr maßhaltig, etwa durch Verschleiß, oder Crash, und muss mittels geeigneter Maßnahmen repariert werden.